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Chapter I: Appendix

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LIED DER DEUTSCHBRASILIANER.

Rein wie hoch am Himmelsbogen
Unsrer Heimat Sterne stehn.
Mächtig, wie die Meereswogen
Gegen unsre Küste gehn,
Soll der Heimat Sang uns dringen
Aus der treuen Brust hervor,
Soll Brasiliens Preis erklingen
Aus dem deutschen Männerchor.

Fülle liegt auf deinen Fluren,
Gottgesegnet Vaterland;
Leuchtend zeigst du noch die Spuren
Von des Schöpfers Meisterhand:
In des Mittags blauen Fernen
Wo die goldne Sonnenpracht,
Mit des Himmels schönsten Sternen
Schmükt sie funkelnd deine Nacht.

Deine fruchtgetränkte Erde
Gibt uns Mut zu frischem Tun,
Gibt uns Müsse, um am Herde
Sonder Sorge auszuruhn.
Aus des Bodens Scholle ziehen
Wir des Lebens bestes Mark,
Aus des Bodens Kraft erblühen
Die Geschlechter frei und stark.

Lasst uns schaffen mit der Stärke
Dessen, der die Heimat liebt,
Lasst uns beten, dass zum Werke
Gott uns das Gedeihen gibt!
Ewig heilig, ewig teuer
Bleibest du dem deutschen Lied,
Heimatland, in dem das Feuer
Unsres Herdes gastlich glüht.

O. Meyer in _Uhle's Kalender_ for 1916.

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